Fresenius Medical Care

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Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Logo der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Rechtsform AG & Co. KGaA
ISIN DE0005785802 (Stammaktie)
DE0005785836 (Vorzugsaktie)
Gründung 1996
Sitz Bad Homburg vor der Höhe, Deutschland

Leitung

  • Ben Lipps, Vorstandsvorsitzender
  • Gerd Krick, Aufsichtsratsvorsitzender
Mitarbeiter 79.159 (31. Dezember 2011)[1]
Umsatz 12,795 Mrd. USD (2011)[1]
Branche Gesundheit
Website www.fmc-ag.de
Stand: 2011 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2011
Älteres Firmenlogo
Das im Bau befindliche Hochregallager im Distributionszentrum Biebesheim am Rhein mit 55.000 Stellplätzen für Europaletten.[2]

Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA ist der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen zur lebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen. Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA ist ein Tochterunternehmen der Fresenius SE & Co. KGaA, der 36,77 Prozent des Kapitals und über 50 Prozent der Stimmrechte des Unternehmens hält. Die Aktien des Unternehmens werden seit dem 20. September 1999 im DAX an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Das Unternehmen bietet eine breite Angebotspalette für die Hämodialyse (chronisch und akut) und die Peritonealdialyse wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundene Einweg-Produkte und Lösungen an.

Geschichte

Die Fresenius Medical Care AG wurde 1996 gegründet. Damals übernahm die Fresenius den weltweit größten Betreiber von Dialysekliniken, National Medical Care, und verschmolz diesen mit der eigenen Dialysetechnik-Sparte zu dem neuen Unternehmen Fresenius Medical Care.

Durch den Erwerb der Renal Care Group im ersten Quartal 2006 hat Fresenius Medical Care seine marktführende Position weiter ausgebaut.[3] Mit 61.406 Mitarbeitern betreibt das Unternehmen zum 31. Dezember 2007 ein Netz von 2.238 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika, in denen 173.863 Dialysepatienten betreut werden.

2012 erwarb das Unternehmen die US-amerikanische Holdingsgesellschaft Liberty Dialysis Holdings, zu der die beiden amerikanischen Unternehmen Liberty Dialysis und Renal Advantage gehören, für 1,7 Milliarden Dollar (1,31 Milliarden Euro).[4]

Konflikte

Als Rechtsnachfolger von Grace, der Muttergesellschaft von National Medical Care, zahlte Fresenius Medical Care 115 Millionen US-$ Schadensersatz für asbestbezogene Forderungen und für Steuernachforderungen gegen W. R. Grace. (Presseinformation FMC 12. Februar 2003)

Im Verlauf dieser Rechtsstreitigkeiten wurde behauptet, der Zusammenschluss von National Medical Care und der Dialysesparte von Fresenius sei in betrügerischer Absicht erfolgt, um die Verbindlichkeiten von Grace loszuwerden (Geschäftsbericht der FMC 2004, Seite 71).

Siehe auch

  • Jörg Vienken (* 1948), Biomediziner, Forschungsdirektor bei Fresenius Medical Care
  • 2005 erhielt Fresenius Medical Care den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft für die Entwicklung des Dialysesystems 5008.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Factsheet 2011
  2. Fresenius Medical Care baut neues Welt-Distributionszentrum in Biebesheim – Fertigstellung für 2008 geplant In: Darmstädter Echo, Ausgabe vom 30. November 2007
  3. Fresenius Medical Care übernimmt Renal Care Group, Inc.
  4. faz.net:Deutschland exportiert seine Unternehmen
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